Was wäre das Absurde?

Der Philosoph René Girard im Gespräch mit dem Journalisten Michel Treguer,
Titel: „Wenn all das beginnt ...“:

Michel Treguer:
„Am Anfang unseres Gesprächs sagten Sie, es würde in den mächstigsten Ländern nur einiger bedeutender Menschen guten Willens bedürfen, um 'die Menschheit wieder auf die richtige Bahn zu lenken', um die Reichen dazu zu bewegen, die Armen zu ernähren, etc."
- etc. = Frieden, Eintracht von Mensch, Tier, Pflanze als Gesamtnatur mit sauberem Klima, Wasser, Nahrung, Humanisierung des Menschen, humane psychische und geistige Bildung -
"Die Schwierigkeit besteht darin, den Mimetismus umzudrehen, ihn in den Dienst des Guten und nicht weiterhin in den des Bösen zu stellen: mehrere Menschen, alle, müssten sich gleichzeitig ändern, gleichzeitig gut und barmherzig werden ...?

Antwort René Girard:
Es gäbe nichts Leichteres, wenn wir nur wollten:
wir wollen aber nicht.

Die Menschen mit ihrem konstanten Paradox, ihrer Unschuld und ihrer Schuld zu verstehen, läuft darauf hinaus, zu begreifen, dass wir alle für diesen Zustand verantwortlich sind ..."

 

Alle reden vom Frieden

Wir zeigen ihn!

in tausenden Wünschen und Gedanken, Worten und Schriften,
Künste und Taten für Frieden

 

Frieden ist

wenn jeder seine natürlichen Fähigkeiten und Grundbedürfnisse menschenwürdig erfüllt erlebt

  • - gesunde Nahrung ...
  • - gesundes sauberes Klima ...
  • - gesundes sauberes Wasser ...
  • - Eintracht von Mensch, Tier, Pflanze als Gesamtnatur ...
  • - Humanisierung des Menschen, Menschenwürde, Menschenliebe ...
  • - kultivierte psychische und geistige Bildung und Erfüllung ... ("Emanzipation aller menschlichen Sinne und Eigenschaften"),
  • - wissenschaftlich gesicherte medizinische Versorgung für Mensch und Tier ...
  • - Gerechtigkeit, Naturrecht, Humanismus ...
  • - kein Machtmissbrauch, keine Ohnmacht, kein Gehorsam, keine Ausbeutung ...
  • - keine Atomwaffen, keine konventionellen Waffen, keine Kriege ...

 

"Atomwaffenfrei bis 2020"

Kampagne von "Mayors for Peace"

in mehr als 7.000 Mitgliedsstädten
in über 160 Länder
davon 660 Bürgermeister
Deutscher Städte für Frieden

www.mayorsforpeace.de

Geschichte des Friedens

menschlicher Kulturen
und Zivilisationen

nie geendete Wünsche und Gedanken, Worte und Schriften,
Künste und Taten
für Frieden
von Steinzeit und Antike
über Mittelalter und Neuzeit
bis in Moderne und Gegenwart
in Kulturen und Künsten,
Wissenschaften und Gesellschaften,
Politik, Medien, Organisationen, Staatswesen, Religionen und Weltanschauungen,
Friedens-Stifter, -Förderer, -Gesellschaften, -Stiftungen, -Initiativen, -Institute, -Organisationen, -Bewegungen ...

"... das menschliche Geschlecht im Fortschreiten zum Besseren
immer gewesen ...
und so fernerhin fortgehen werde“,
Immanuel Kant in "Streit der Fakultäten“

mit

The New-PeaceArt-Generation-Project

Weiterentwicklungen der Tradition
der Friedens-Kunstgeschichte
- ohne Darstellungen von Gewalt, Krieg, Terror - zu Friedens-Themen und Friedens-Symbolen wie u.a. von

vorantike Malereie und Kephisodotos der Ältere u.a., Sandro Botticelli, Lorenzetti, Giulio Cesare Procaccini, Pieter Paul Rubens, Hans von Aachen, Orlando di Lasso, Laurent de la Hyre, Edward Hicks, Vincent van Gogh, Giovanni Boldini, Charles Hunt, Henri Matisse, Eugène Delacroix, Pablo Picasso, John Lennon, Louise Bourgeois, Peter Pick, Joseph Beuys, Klaus Staeck, Bazon Brock, Gerhard Richter, Jörg Immendorff, CS Bölling-Bernays, Sigmar Polke, Günther Uecker, Christoph Schlingensief, Friedensreich Hundertwasser, Robert Indiana, Ringo Starr, Yoko Ono, James Rizzi u.v.a. ...

"Wie kann ich heute malen, und vor allem was?", Gerhard Richter
“Malerei sollte nicht zur hektischen Pinselei ohne Position werden”, Jörg Immendorf

 

Nicht nur Gewalt, Krieg und Terrorismus haben Geschichte -

auch Vernunft und Frieden.

Immanuel Kant,
"Zum ewigen Frieden",
1795

1795 bis 2020 = 225 Jahre

Es kommt darauf an, Frieden zu lernen,
Friedenshelden statt Gewalt- und Kriegs-Helden,
denn es ist aktuell kantisch vernünftig

"Das Prinzip Frieden"

zu erfahren und zu kommunizieren

 

Deutschland
setzt ein Zeichen gegen
Atomwaffen • Krieg • Terrorismus

titelwanderausstellung

„Aggressionen waren zu der Zeit, als wir in Höhlen lebten vermutlich ein Vorteil. Wir brauchten sie, um mehr Nahrung zu bekommen, um unser Territorium zu verteidigen oder mehr Partner zu gewinnen, mit denen wir uns fortpflanzen konnten. Doch jetzt drohen unsere Aggressionen uns alle zu zerstören. Wir müssen unsere Aggressionen durch Mitgefühl ersetzen.“
Stephen Hawking, 2015

„Krieg ist nicht mehr die ultima ratio, sondern die ultima irratio.
Auch wenn das noch nicht allgemeine Einsicht ist.
Nicht der Krieg, der Frieden ist der Vater aller Dinge. ...
Der Frieden ist nicht alles, aber alles ist ohne den Frieden nichts“
Bundeskanzler Willy Brandt, Friedensnobelpreis 1971

„Der Frieden ist bedrohter, als wir denken.“
Peter Brandt im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de

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